Dienstag, 22. Januar 2013

[Shopping] Öko Test und Babycreme

Um Sylvester herum habe ich mir eine neue Zeitschrift gekauft, weil mir daheim ein wenig fad war. Das Öko-Test Jahrbuch der Kosmetik durfte mich nach Hause begleiten und meine Langeweile vertreiben.


Grundsätzlich bin ich sehr daran interessiert, was ich mir auf meinen Körper schmiere, ob ich mir damit etwas gutes tue, oder ob es sich irgendwann einmal ganz fürchterlich rächt. Doch natürlich treibt mich nicht nur reiner Egosimus an. In meiner Schulzeit schon wurde uns immer eingebläut, sparsam mit Wasser und mit Reinigungsmitteln usw. zu sein. Da ich schon immer ein nachdenklicher Mensch war, sind meine Gedanken oft um dieses Thema gekreist, und viele Fragen haben sich in meinem Kopf aufgeworfen, begraben, erhoben, miteinander gerungen...

Für mich als Laie ist es schwer verständlich, was ich mir und anderen antue, wenn ich einfach so ohne Rücksicht das tue, was mir gefällt (ich meine in kosmetischer Hinsicht ;) ) Da bin ich ganz froh, dass es solche Hefte gibt, die mir dabei ein bisschen helfen.
Klar weiß ich, dass Naturkosmetik am Besten ist bzw. sein sollte. Blind vertrauen würde ich auch Naturkosmetik nicht. Naturkosmetik ist aber oftmals teuer, riecht seltsam, oder ist schwer zu bekommen. Ihr kennt das sicher. Und natürlich gibt es auch Firmen, die sich bemühen, so viel wie möglich richtig zu machen, ohne ein zertifiziertes Siegel zu haben. Kurzum: Ich war einfach neugierig, und wollte meinen Wissensdurst stillen.

Ich hab erstaunliches festgestellt. Ein paar Sachen wusste ich schon, z. B. dass Apotheken Sachen nicht wirklich toll sind (ich erinnere mich da z. B. an Frei Öl, dass angeblich Bindegewebsrisse weg machen bzw verbessern sollte... Damals, als ich so mit 11 die ersten Risse bekam, hat es überhaupt nichts gebracht und jetzt... nun ja. Reicht euch der Ausdruck Steifenhörnchen?)
Interessant war auch, dass relativ viele große Marken, die man so im normalen Drogeriemarkt trifft, auch nicht wirklich gut sind. Einige Sachen waren für mich da allerdings keine Überraschung.
Total überrascht war ich statt dessen vom Kapitel über Babypflege. Ich wollte es schon überspringen, da ich ja kein Baby habe, als ich las, dass viele Erwachsene auf Babycremes zurückgreifen. Warum? Weil die Cremes so sind, wie Cremes sein sollten: Ohne seltsame Zusätze, ohne zweifelhafte chemische Produkte, pflegend und schonend zur Haut.

Babycremes, Babyshampoo, Babybadeöl und Babyduschgel für Erwachsene? Babycremes waren für mich immer nur für Babys. (Im Nachhinein wurde ich auch drauf hingewiesen, dass manche Babycremes nicht reichhaltig genug für Erwachsenenhaut wären)
Doch die gelobte Qualität und Wirkung der Cremes überzeugten mich, und ich beschloss einfach mal ein paar Cremes zu holen. Mehr schief gehen, als mit überteuerten Cremes für meine trockene, raue Haut, konnte ja nicht.
(Shampoos und Badeöle interessieren mich übrigens auch sehr ;) )


Also kaufte ich ein:
  • Baby Love Schlaf-Gut-Lotion mit Lavendelöl - weil ich doch so ein Lavendelfreak bin
  • Babylove Zartcreme Gesicht und Körper - ich nehme sie nur fürs Gesicht
  • Bübchen Calendula Milk (bei Bübchen muss man aufpassen!)
  • Alverde Kleine Elfe Wind- und Wetterschutzcreme - schadet sicher nicht, wenn man bei eisigen Minusgraden draußen rumlaufen muss (außerdem führt auch Regen auf meinem Gesicht dazu, dass es anschließend spannt und zieht!)

Seit also so ca. einer bis zwei Wochen creme ich mich mehr oder weniger regelmäßig mit den Cremes ein. Die Bübchen Milch nehme ich, wenn ich tagsüber geduscht bzw. in meinem Fall gebadet habe. Die Lavendel Creme nehme ich tatsächlich Abends, die Gesichtscreme nehme ich jeden Abend und die Wettercreme hab ich bisher erst einmal genutzt. Sie gefallen mir alle wirklich gut, vor allem die Creme fürs Gesicht. Sie spenden meiner Haut ausreichend Feuchtigkeit, jedoch sollte ich für wirklich tolle Ergebnisse wohl besser morgens UND abends meinen Körper eincremen.
Beim Gesicht konnte ich feststellen: Die Haut ist geschmeidig, Pickel hab ich sehr wenig, und die Haut schuppt sich nicht so sehr.

Für mich ist Babycreme also eine wirkliche Alternative, die mir und meiner Haut gut tut. Ich werde die Produkte mal weiter nutzen, und sehen, wie es sich entwickelt.
Vor allem im Bereich raue Beine und Arme konnte ich aber zusammen mit den Lush Badezusätzen und dem Lush Sugar Scrub und den Cremes bisher das Beste Ergebnis erzielen: 2 Tage lang fast perfekt weiche, glatte Haut!
Übrigens: Die Babylove Lavendel Creme ist in meinen Augen reichhaltiger als die Bübchen Milk ;)

Habt ihr auch schon mal Babycremes ausprobiert? Wie steht ihr zum Thema Umweltschutz, und dazu, künstliche Materialien und Substanzen an eure Haut zu lassen? Achtet ihr drauf, was ihr da so nutzt?

Kommentare:

  1. Ich hatte dieses Magazin auch schon in der Hand,
    hab es dann aber doch wieder weggelegt.
    Aber nun bin ich wieder am Überlegen, ob ich es
    mir doch noch kaufe.

    Zurückgelegt hatte ich es, weil ich beim kurzen
    Durchblättern keine Artikel fand, die ich benutze
    und ich wollte eben etwas über die Prüdukte wissen,
    die ich benutze.

    Is da z.B. Zeugs von Artdeco o essence drin? (:

    LG

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  2. Ich benutze immer Babysachen. Shampoo, Creme... ich liebe diesen Duft :)

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